Good Failure vs. Bad Failure: Warum du Scheitern nicht fürchten solltest – sondern Aufgeben
Januar ist diese besondere Zeit im Jahr, in der überall dieselbe Story läuft: Neujahrsvorsätze, große Ziele, frische Motivation – und dann die Schlagzeilen, dass „die meisten“ schon nach wenigen Wochen wieder raus sind. Ob die Zahl nun 80% ist oder “gefühlt fast alle”: Der Kern bleibt derselbe. Viele Menschen nennen es Scheitern – aber in Wahrheit ist es etwas ganz anderes.
Und genau das ist der Punkt, über den wir heute sprechen müssen.
Denn wenn du dir ein Online-Business aufbauen willst, mehr Freiheit willst, mehr Umsatz, mehr Selbstbestimmung – dann brauchst du eine neue Beziehung zum Thema Scheitern.

Das Problem: Wir nennen Aufgeben fälschlich „Scheitern“
Es gibt eine Art von „Misserfolg“, die dich wirklich ausbremst. Nicht, weil du etwas ausprobierst und es klappt nicht. Sondern weil du innerlich den Stecker ziehst.
Das ist nicht Scheitern.
Das ist Kapitulation.
Und Kapitulation ist gefährlich – weil sie dir langsam einredet:
„Ich bin nicht gut genug.“
„Das klappt bei anderen, aber nicht bei mir.“
„Ich habe es versucht… also war’s das.“
Genau das ist der Moment, in dem Träume nicht sterben, weil sie unmöglich sind – sondern weil man aufgehört hat, weiterzugehen.
Zwei Arten von Scheitern: „Good Failure“ und „Bad Failure“
Arnold Schwarzenegger bringt es (sinngemäß) stark auf den Punkt: Wir sollten unterscheiden lernen zwischen gutem und schlechtem Scheitern.
1) Good Failure: Das Scheitern, das dich weiterbringt
Good Failure bedeutet: Du hast dich gefordert. Du bist an deine Grenze gegangen. Du hast gehandelt, getestet, umgesetzt.
Good Failure sagt: „Noch nicht.“
Es ist Feedback. Es ist Training. Es ist Wachstum.
Im Online-Marketing sieht Good Failure zum Beispiel so aus:
Du schaltest eine Anzeige – sie performt nicht → du optimierst.
Du veröffentlichst Content – keiner reagiert → du lernst deine Zielgruppe besser kennen.
Du machst ein Angebot – es kauft niemand → du verbesserst Nutzen, Positionierung, Vertrauen.
Das ist kein Rückschritt. Das ist der Weg.

2) Bad Failure: Das Scheitern, das deine Reise beendet
Bad Failure ist nicht „es hat heute nicht geklappt“.
Bad Failure ist: Du hörst auf.
Bad Failure sagt: „Niemals.“
Es beendet deine Bewegung – und damit deine Chance.
Bad Failure passiert oft leise, gut getarnt:
„Ich mache erstmal noch einen Kurs…“
„Ich warte, bis ich mehr Zeit habe…“
„Ich starte nächsten Monat nochmal neu…“
Und plötzlich sind Wochen, Monate oder Jahre vorbei.
Der wichtigste Mindset-Shift für deinen Erfolg
Wenn du 2026 wirklich etwas verändern willst (und ja: wir sind jetzt im Januar 2026), dann entscheide dich für diesen Satz:
Scheitern ist erlaubt. Aufgeben ist keine Option.
Nicht hart, nicht toxisch – sondern klar.
Du darfst schlechte Tage haben. Du darfst falsch liegen. Du darfst eine Strategie testen, die nicht funktioniert.
Aber: Bleib in Bewegung.
Jetzt kannst Du gerne mit mir über dieses wichtige Thema sprechen - nutze das kostenfreie Strategiegespräch:

Ein praktischer 3-Schritte-Plan, wenn du gerade „gescheitert“ bist
Wenn du dich aktuell fühlst, als wärst du gescheitert (Neujahrsvorsatz wackelt, Business hängt, Motivation schwankt), mach das:
Benenne es korrekt: War es ein Test, der nicht funktioniert hat (Good Failure) – oder hast du aufgehört (Bad Failure)?
Zieh die Lektion raus: Was war die eine Sache, die du heute gelernt hast?
Mach den nächsten Mini-Schritt: Nicht den perfekten Plan. Nur den nächsten Schritt: eine Seite optimieren, ein Video aufnehmen, ein Angebot verschlanken, eine Nachricht an einen potenziellen Kunden.
Momentum schlägt Motivation. Immer.

Fazit: Jag dem richtigen Scheitern hinterher
Das Ziel ist nicht, nie zu scheitern.
Das Ziel ist, das richtige Scheitern zu verfolgen: das, das dich formt, stärker macht, klüger macht und dich deinem Ziel näher bringt.
Und wenn du merkst, dass du gerade nicht „scheiterst“, sondern aufgeben willst – dann ist das dein Signal: Du bist näher am Durchbruch, als du denkst. Jetzt zählt Entscheidung, nicht Stimmung.
Wenn du magst, schreib für dich in dein Notizbuch nur diesen Satz auf:
Good Failure: Noch nicht. Bad Failure: Niemals. Ich entscheide mich für „noch nicht“.